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Samstag, 4.09.2010

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Referent(en)

Prof.Dr. Klaus-Jürgen Lehwald

Ganz- und Halbtagsseminar

BilMoG – Aktueller Handlungsbedarf 2010

Durch das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungsregeln umfassend geändert und an internationale Standards angepasst. Es handelt sich um die größte Bilanzrechtsreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz.
Ziel des BilMoG ist es, das Bilanzrecht des HGB zu einer dauerhaften und im Verhältnis zu den internationalen Rechnungslegungsstandards vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfachen Alternative weiter zu entwickeln, ohne die Eckpunkte des HGB Bilanzrechts aufzugeben. Denn die HGB-Bilanz bleibt Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steuerlichen Gewinnermittlung. So wurde zwar der Maßgeblichkeitsgrundsatz durch die Finanzverwaltung neu interpretiert, dem Grunde nach aber an ihm festgehalten.
Die Beratungspraxis hat nun mehr den Übergang von den bisherigen Rechnungslegungsvorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zu organisieren und dabei auch die Steueroptimierung nicht aus dem Auge zu verlieren.
Das Seminar wird in praxisorientierter Form über die für mittelständische Unternehmenwichtigsten Veränderungen informieren, Handlungsbedarf aufzeigen und die erforderlichen Maßnahmen für die BiloMoG-Umstellung darstellen.

Termin

Freitag, 24.09.2010
09:30 - 16:30 h

Veranstaltungsort

Hotel Elbflorenz
Rosenstraße 36
01067 Dresden

Teilnehmergebühr

150,00 EUR zzgl. MwSt.
für Mitglieder des Steuerberater-
verbandes Sachsen e.V. und ihre nicht berufsangehörigen Mitarbeiter

210,00 EUR zzgl. MwSt.
für Teilnehmer die nicht Mitglied im StBV sind

Jeder 5. von einer Praxis gemeldete Teilnehmer, ist gebührenfrei.

Themenübersicht

  1. Überblick über praxisrelevante HGB-Änderungen
    • Anwendungszeitpunkte
    • Änderungen bei Aktivierung und Passivierung
    • Bewertungsänderungen
    • Änderungen beim Bilanzausweis

  2. Übergangsvorschriften und "BilMoG"-Anpassungsbilanz

  3. Grundsätzliche bilanzpolitische Strategien beim BilMoG-Übergang

  4. Vorbereitung der BilMoG-Umstellung
    • Abschätzung der Tragweite der BilMoG-Umstellung für den Mandanten
    • Durchführung eines Pilotprojektes
    • Restrukturierung der Kontenpläne
    • Auswirkungen auf die Anlagenbuchhaltung: Anpassung der Wertansätze bei Nichtinanspruchnahme des Fortführungswahlrechts
    • Unterjährige Informationssammlung für neue Angabepflichten im Anhang
    • Neue steuerliche Dokumentationspflichten durch den Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit

  5. Auswirkungen auf die Ermittlung des steuerlichen Gewinns
    • Überleitungsrechnung
    • Erstellung einer gesonderten Steuerbilanz

  6. Praxisrelevante Problemfelder beim BilMoG-Übergang in Beispielen
    • Ausstehende Einlagen
    • Immaterielle Anlagewerte
    • Geschäfts- oder Firmenwert
    • Sachanlagevermögen
    • Eigene Anteile
    • Rückstellungen
    • Pensionsrückstellungen und Rückdeckungsversicherungen
    • Latente Steuern

Onlineanmeldung
 
 

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