Referent(en)
Prof. Dr. Klaus-Jürgen Lehwald
Ganz- und Halbtagsseminar
BilMoG – Aktueller Handlungsbedarf 2010
Durch das Bilanzrechtmodernisierungsgesetz wurden die handelsrechtlichen Bilanzierungsregeln umfassend geändert und an internationale Standards angepasst. Es
handelt sich um die größte Bilanzrechtsreform seit dem Bilanzrichtliniengesetz.
Ziel des BilMoG ist es, das Bilanzrecht des HGB zu einer dauerhaften und
im Verhältnis zu den internationalen Rechnungslegungsstandards vollwertigen, aber kostengünstigeren und einfachen Alternative weiter zu entwickeln, ohne die
Eckpunkte des HGB Bilanzrechts aufzugeben. Denn die HGB-Bilanz bleibt Grundlage der Ausschüttungsbemessung und der steuerlichen Gewinnermittlung. So wurde zwar
der Maßgeblichkeitsgrundsatz durch die Finanzverwaltung neu interpretiert, dem Grunde nach aber an ihm festgehalten.
Die Beratungspraxis hat nun mehr den
Übergang von den bisherigen Rechnungslegungsvorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz zu organisieren und dabei auch die Steueroptimierung nicht aus
dem Auge zu verlieren.
Das Seminar wird in praxisorientierter Form über die für mittelständische Unternehmenwichtigsten Veränderungen informieren,
Handlungsbedarf aufzeigen und die erforderlichen Maßnahmen für die BiloMoG-Umstellung darstellen.
Termin
Freitag, 24.09.2010
09:30 - 16:30 Uhr
Veranstaltungsort
Hotel Elbflorenz
Rosenstraße 36
01067 Dresden
Teilnehmergebühr
150,00 EUR zzgl. MwSt.
für Mitglieder des Steuerberater-
verbandes Sachsen e.V. und ihre nicht berufsangehörigen Mitarbeiter
210,00 EUR zzgl. MwSt.
für Teilnehmer die nicht Mitglied im StBV sind
Jeder 5. von einer Praxis gemeldete Teilnehmer, ist gebührenfrei.
Themenübersicht
- Überblick über praxisrelevante HGB-Änderungen
- Anwendungszeitpunkte
- Änderungen bei Aktivierung und Passivierung
- Bewertungsänderungen
- Änderungen beim Bilanzausweis
- Übergangsvorschriften
und "BilMoG"-Anpassungsbilanz
- Grundsätzliche bilanzpolitische Strategien beim BilMoG-Übergang
- Vorbereitung der
BilMoG-Umstellung
- Abschätzung der Tragweite der BilMoG-Umstellung für den Mandanten
- Durchführung eines Pilotprojektes
- Restrukturierung der Kontenpläne
- Auswirkungen auf die Anlagenbuchhaltung: Anpassung der Wertansätze bei Nichtinanspruchnahme des Fortführungswahlrechts
- Unterjährige Informationssammlung für neue Angabepflichten im Anhang
- Neue steuerliche
Dokumentationspflichten durch den Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit
- Auswirkungen auf die Ermittlung des
steuerlichen Gewinns
- Überleitungsrechnung
- Erstellung einer gesonderten Steuerbilanz
-
Praxisrelevante Problemfelder beim BilMoG-Übergang in Beispielen
- Ausstehende Einlagen
- Immaterielle Anlagewerte
- Geschäfts- oder Firmenwert
- Sachanlagevermögen
- Eigene Anteile
- Rückstellungen
- Pensionsrückstellungen und Rückdeckungsversicherungen
- Latente Steuern



